Digitalisierung Märklin BR 101 mit Glockenankermotor

  • Hallo, Leute!


    Habe mich die letzten Tage mal drangewagt, meine Märklin BR 101 (mit "neuem Antrieb") zu digitalisieren.


    Mir graute ja davor - und es war wirklich tricky. Decoder meiner Wahl war (wie bei anderen Loks davor) der Doehler & Haas DH 05 C 3, der aufgrund seiner Maße bestmöglich in unsere Loks passt.

    Die Schwierigkeit bei der 101 war, dass ich nun nicht mehr die ganze lange Platine zum Verdrahten hatte, sondern nur zwei ziemlich kleine. Habe eine Weile gebraucht, bis ich die richtige Aufteilung für Decoder und SMD- Widerstände (1,5 K- für den Lichtwechsel rot- weiß) gefunden hatte.

    Damit ich die Lok nach dem Einbau von dem ganzen Kram auch wieder zubekomme- und um Kurzschlüsse zu vermeiden, entferne ich bei Umbau von Elloks grundsätzlich die Schrauben der Stromabnehmer!

    Da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt: Siehe Fotos! Für Fragen stehe ich aber gern zur Verfügung!

  • P.S.: Für die Anschlüsse für des Glockenankermotors ist mir keine bessere Lösung eingefallen, als die Decoderdrähte "anzuflicken". Eleganter wäre es gewesen, wenn ich direkt mit den Decoderausgängen an den Motor hätte gehen können- aber keine Chance: Meines Erachtens kommt man nicht an die vorhandenen Anschlüsse heran- sie sind nicht von aussen zugänglich, soweit ich gesehen habe!


    Der Decoder ist bewusst "auf dem Kopf" montiert, da die Anschlussdrähte so weniger "auftragen"- es kommt wirklich auf jedes Zehntel an, um die Lok auch wieder zuzbekommen.

  • Ja, stimmt! Ich war froh, dass ich die Lok endlich zu hatte- und sie läuft digital wirklich klasse! Die Decoder- Motorfrequenz muss für den Glockenankermotor aber auf "niederfrequent" eingestellt werden, sonst brummt und ruckelt sie....

  • Hallo Marco,


    was bedeutet bei dir niederfrequent in Hz?

    Freundliche Grüße aus dem Osnabrücker Land


    wünscht Heinz


    und hier unterstützen ich und meine Frau ehrenamtlich die

    "https://www.arche-nord-west.de" überwiegend mit Fotos für die Homepage.

  • ....das wird bei Doehler & Haas nicht näher beschrieben- man kann bei der Programmierung zwischen "niederfrequent", 16 und 32 KHz wählen. Und da ein Glockenankermotor am Besten mit reiner Gleichspannung fährt, wählt man zweckmäßigerweise die Einstellung "niederfrequent!


    Wobei das nicht zwangsläufig auch eine niedrige Frequenz des Rechtecksignals bedeuten muss- wenn man das Puls- Pausenverhältnis entspechend verändert, bekommt man auch "fast" eine Gleichspannung heraus....