Zettbachthal

  • Modulrahmen


    Wie bereits kurz angedeutet, hab ich mit dem Bau der Module begonnen.Nachdem ich mit der Zettelbach absolut nicht zufrieden war - alles zu sehr gequetscht und andere Fehler - hab ich also mit dem Bau der lange geplanten U-Anlage "Zettbachthal" begonnen. Den Gleisplan könnt Ihr hier sehen.

    Einige Kleinigkeiten werden noch geändert; aber im Ganzen bleibt das Layout so bestehen.


    Nachdem ich die erste Bohrmachine, Scheppach DP40, reklamieren mußte, scheint diese Modell, jetzt DP50, ordentlich zu funktionieren. Das hat mich jedoch 5 Wochen Zeit gekostet.


    Einige "Techniken" des Baues unserer Stammtisch- Anlage beim Heinz kann ich hier bestens einfliessen lassen. So auch die Verstiftung mit DIN-Teilen der Stirnseiten, hier mit jeweils 3 Bundbuchsen 6 x10/14 und Passtiften D6mm, jeweils 15St..


    Arbeitsschritte


    Zuerst mußte ich alle Bretter messen und sortieren, da die Breiten unterschiedlich sind und die Stirnseiten um 1mm nicht rechtwinklig zu den Längsseiten sind. Mir ist völlig unverständlich, daß sowas immer noch passiert.


    Ich habe also die anliegenden Stirn- und Seitenteile immer paarweis zusammengestellt und dann bearbeitet. Nach Fertigstellung hatte ich Abweichungen/Überstände von 0.5mm; damit kann ich leben.


    Zuerst wurden die Kabeldurchführungen mit diversen Forstnerbohrern.gebohrt; aus den Mittleren drei wird dann ein Oval, das auch als Transportgriff dienen kann.


    Danach die Senkungen für die Bünde der Buchsen und die Schraubenbohrungen gebohrt


    Diese beschichteten Spiralbohrer (Bohrer- Kassette vom großen A) sind super. Absolut scharf und bohren auf Null. So habe ich mit dem 10er Bohrer die Bohrung zum Eindrücken der Buchsen auf Fertigmaß gebohrt (natürlich vorher getestet).


    Zum Senken der jeweiligen, innenliegenden Gegenstücke hat ein Kollege mir dieses nette Werkzeug angefertigt. Hervorragend! Und der Tiefenanschlag der Maschine ist absolut genau.


    Zum Eindrücken der Buchsen hab ich mir eine kleine Hilfe gedreht. Die Bohrungen sind wunderbar eng.


    Kleine Montagehilfe....


    Seitenteile vorgebohrt und die Stirnseiten angezeichnet/vorgebohrt - passt!

    Die Schraubenköpfe der Schnellbauschrauben sind zur späteren Verspachtelung vertieft eingeschraubt. Die Rahmen habe ich mit der Oberseite nach unten gelegt, damit ich hinterher wenigstens einigermaßen plane Übergänge habe. Der Rest wird plan geschliffen.


    25 Möbelschrauben abgesägt und auf Maß gedreht.


    Isch glaub', dat hält...Da bewegt sich nichts mehr.


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    Definition von Hobby: Mit dem maximal möglichen Aufwand den geringst möglichen Nutzen erzielen.

  • ...


    Das "U" - also...



    Ich setze in die Rahmen jeweils noch eine Querstrebe über 45° in Höhe der tiefsten Trasse ein; beim Bau kommen dann noch mehr Streben dazu und bringen die Endstabilität.


    Jetzt kann ich mir noch überlegen, ob ich die Anlage irgendwann mal ausstellen möchte. Dazu müßte ich dann Halterungen für Standfüße anschrauben bzw. einklappbare Stützen anbringen.


    Ansonsten - Streben rein und auf geht's...



    Gruß,

    Michael

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  • Hallo Michael,


    saubere Arbeit und schön das die Bohrmaschine hält :).

    Freundliche Grüße aus dem Osnabrücker Land


    wünscht Heinz


    und hier unterstützen ich und meine Frau ehrenamtlich die

    "https://www.arche-nord-west.de" überwiegend mit Fotos für die Homepage.

  • Ja Heinz, sieht gut aus; sie läuft auch etwas ruhiger als das Vorgängermodell. Hoffentlich haben sie die Elektronik robuster gemacht. Nuja - einmal darf Scheppach ja noch nachbessern...;)


    @Ha-Jo

    Klar gibt es nach und nach Fotos zum Baubericht. Kann aber durchaus auch mal vier wochen nichts passieren. Mehr Details jedoch sind zukünftig auf meiner Website zu sehen. Da ist das Projekt im Ganzen übersichtlicher und besser zu verfolgen.


    Ursprünglich wollte ich als Rentner mit dem Bau beginnen - aber warum noch 2 Jahre warten...:)



    Gruß,

    Michael

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  • Ja, Otti - hab auch lange dran gesessen. Immer wieder verworfen, neu gezeichnet...In der aktuellen Version hab ich nochmals etwas reduziert. Den Plan tausche ich die Tage aus. Muß die Site sowieso mal wieder pflegen.

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  • Etwas muß ich noch nachreichen:


    Die Module haben Aussenmaße von 128x63cm. Damit paßt innen genau eine Styrodurplatte (XPS) mit 125x60cm hinein.


    Dann habe ich mich entschlossen, eventuell vielleicht doch mal auszustellen. Also müssen Standfüße eingeschraubt werden. So habe ich nachträglich die Aufnahmen für die Einschlagmuttern M8 angeschraubt. Mit der Querstrebe ist das enorm stabil und trotzdem leicht.



    Gruß,

    Michael

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  • Hallo Zusammen,


    hab das Wochenende mal genutzt, um etwas weiter zu basteln.

    • An Modul 2 die vier Ecken und einen Querträger über 45° mittig angeschraubt
    • 2 Überstände der Doppelfalz- Styrodurplatte abgeschnitten (auch diese paßt dann mit 125x60cm)
    • Bildschirmkopien des SCARM- Gleisplans von Modul 1+2
    • Auf DINA4 ausgedruckt und zusammengeklebt
    • Die wichtigsten Abstandsmaße und Winkel aus dem SCARM- Gleisplan übertagen


    Maßstab der Kopien berechnet - paßt genau!:)


    Die Platten mit Wabenoberfläche (20mm) nehme ich für Bereiche mit Steigung wie z. B. bei Modul 1, die glatten Doppelfalzplatten (30mm) für großflächige Bereiche der Null- Ebene (Bhf usw.).


    Gruß,

    Michael

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  • Hallo,


    Test der Steigung erfolgreich Die 1.2% Steigung schaffen mit 5 Waggons auch die weniger guten Loks ohne Haftreifen. es sollen aber nur max. 4 Waggons mit L=120mm dranhängen. also Züge/Triebwagen mit max. 600mm Länge. Der Güter-Gegenverkehr soll nicht länger als 700mm sein (Bahnhofsdurch- fahrt).

    Die langen Garnituren mit 7 bzw. 9 Waggons oder entsprechend lange Güterzüge fahren oben auf dem separaten Stronmkreis auf 200mm Höhe ohne Steigung. Brückenhöhe hinten 20mm ab Plattenoberkante.


    Die Brücken habe ich nur zur Demonstration aufgestellt; da werden später andere Modelle eingesetzt.




    Gruß,

    Michael

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  • Der Rohbaau des Moduls 1 steht kurz vor der Fertigstellung:


    Die Steigungen genau eingestell.

    Die Öffnungen in der steigenden Trasse habe ich als kurze Übergänge mit einem Stück 2mm dickem Sperrholz gedacht; somit ist das Gefälle bzw. die Steigung der untersten Ebene gering.


    Die Aussparungen sind fast ertig...


    Eine weitere 100er Platte kommt noch darauf, dann habe ich die Höhe von 200mm für den unabhängigen Stromkreis für die Fernzüge.

    Darauf kommt dann noch ein abnehmberer Aufsatz von vorne 50mm bis nach hinten auf 150mm, vielleicht auch 200mm Höhe. Abnehmbar deswegen, weil sich darunter der Schattenbahnhof befindet. In den Ebenen -1, 0 und 1 wird durchgefahren.


    Die Grate säge ich zusammen mit Modul 2, dann weiter mit den Modulen 2/3 usw.


    Kann also in Kürze gespachtelt und vorgestrichen werden.



    Gruß,

    MIchael

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  • Alle Leitungen für die Zusatzeinspeisungen, Signale und Reedkontakte auf eine Verteilerplatte verlötet. Die gebündelten (und beschrifteten) Zuleitungen werden später an einen SUB-D-Stecker für die Verbindung zum nächsten Modul angelötet.


    Alle Portal- Auschnitte fertig und die Gleisführungen getestet.


    Die zweite 100er Styrodurplatte verklebt. Beide Platten mit zwei langen Schrauben fixiert, angezeichnet und mit dem Styrodur-Schneider die Kontur der zweiten Platte geschnitten. Darauf fahren dann also die Fernzüge in 200mm Höhe.


    Wenn auch diese Gleise mit einer weiteren Platte verdeckt und beide Brücken rechts zum Übergang nach Modul2 angepasst sind, wird die Gesteinsstruktur grob vormodelliert.

    Als Design teste ich dann die Knitterfelsen...hoffe, das wird...



    Gruß,

    Michael

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  • Hallo Ha-Jo,


    ich auch...:)



    Gruß,

    Michael

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  • Rückführung der Fernzüge links mit Schattenbahnhof. Maximale Zuglänge: Lok plus 9 Waggons= 1200mm. Ich bevorzuge 7 Waggons, das ist lang genug. Eine Steigung gibt es über die gesamte Fahrstrecke (sichtbare Länge: 4745mm) über die Anlage nicht; das verhindert Probleme von vornherein.


    Die beiden oberen Platten werden noch verklebt und abnehmbar sein. Die Höhe beträgt jetzt 300mm

    Darauf mit einer letzten Platte von 50mm dicke wird die Zettbachquelle und der kleine Ort "Rotstein am Zettbach" gestaltet....

    Ist soweit alles fertig, kommt der schwierigste Teil - Die Serpentinen von links unten auf 180mm Höhe etwas links unterhalb des oberen Tunnelportals zu modellieren. Endet in einem Tunnel und taucht ganz oben rechts wieder auf.......


    Der Übrergang zum Modul 2. Unten soll eine Kastenbrücke drauf, oben weiß ich noch nicht...

    Die Kastenbrücke von Rokuhan wär passend; da kann ich den Mittelsteg wegfräsen für meinen Paralellgleisabstand von 18.2mm...

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  • Langsam wird's mir doch etwas mulmig...aber Spaß machts.

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