BLS Ae 8/8, Bausatz Spur Z

  • Moin,


    die Bastelzeit geht wieder los.

    Ich hatte mir im Frühjahr eine neue Zeichnung für die BLS Ae 8/8 Doppellok angefertigt und die Datei zum Ätzer geschickt.

    Ich habe nun mit dem Bau begonnen.
    Leider habe ich diverse Schnitzer in der Zeichnung, die mir mit dem geätzten Blech das Leben schwer machen.
    Neusilber ist aber ein geduldiger Werkstoff und mit etwas Gefrickel war das hinzubekommen.
    Ich vermute heute wird der Prototyp fertig und ich kann die korrigierte Datei auf die Reise schicken.


    Bis hierhin sieht das Ergebnis so aus:


    Links mit gedrucktem Messingdach rechts mit einem Dach aus dem Resindrucker.
    Anbauteile fehlen noch ...

  • Da ich nicht diverse Märklin Loks für den Antrieb zersägen möchte, muss wieder eine angepasste Lösung für die Shortys her.

    Mit der Fräse erstelle ich passgenaue Verlängerungen für Shorty und Motorshorty:

    Bei der linken Version habe ich mich dann gefragt, warum ich die Verlängerung auf der Motorseite nicht gleich so wie rechts mache :/

    Also Zeichnung anpassen und die Linke Seite umrüsten.
    War eine gute Idee, so hat alles Halt und wird auf Position gehalten.


    Auch die Shortys muss man noch verbreitern damit es da schmatzend passt.


    Die Drähte vom Motor habe ich auf dem Foto schon rausgefummelt. Für die passende Geschwindigkeit kommt da noch ein 100Ohm Widerstand zwischen. Durch die Stromaufnahme von 2 Drehgestellen läuft die Garnitur dann auch gut.


    Damit im Frontbereich Anpassungen einfach von der Hand gehen, habe ich die Bodenplatte dort gleich runter gefräst, so ist das Nachbearbeiten an der Stelle einfach zu bewerkstelligen.

  • Es geht weiter ...

    um die Garnitur kuppeln zu können, habe ich eine Deichsel und einen Haken gefräst.

    Die Deichsel verbindet die Doppellok und der Haken stellt die Verbindung zu Märklinmaterial her:

    Die Deichsel ist nur so lang gehalten, dass die Doppellok möglichst kurz gekuppelt ist.
    Für enge Radien halte ich eine etwas längere bereit.

  • In der Werkstatt ging es inzwischen weiter.

    Die Dachübergänge habe ich nach dem Spachteln geschliffen.
    Testweise hatte ich die Verbindung von dem Messing- und dem Resindach mit dem Neusilberkörper nur mit Sekundenkleber durchgeführt. Es ging prima. Der Nachteil zum Zweikomponentenkleber ist, das kein Kleber an der Verbindungsstelle hervorquillt. Durch diesen Vorgang war das Spachteln überflüssig, da der Spalt nach dem Wegschleifen des überschüssigen Materials geschlossen war.

    Nach dem Grundieren und Trockenen über Nacht bekommt der Lokkörper seine erste Farbschicht und zeigt sich von der Schokoladenseite:


    Nach wiederum 24 Stunden Trocknungszeit wird abgeklebt und die Dächer bekommen ihre Farbe:


    Die Lüftergitter werden später aufgesetzt, vorher separat gereinigt und silberfarben lackiert:


    Langsam nimmt das Projekt an Gestalt an ...

  • Die Isolatoren stehen nun als nächstes auf dem Zettel.

    Mühsam aus Draht gewickelt :


    allerdings haben sie mir dann doch nicht gefallen.

    Meine neue Lösung mit den Schrauben gefällt mir besser, dann sind alle gleichmäßig dick und lang:

    Noch dazu ist es viel einfacher, auf dem nächsten Blech werde ich es gleich so einrichten, dass man sie von unten eindrehen kann.

  • An diesem Punkt angekommen ist es schon fast eine fertige Lok. 8)

    Jedenfalls aus der Entfernung :S

    Es fehlen noch Handläufe, Decals, Farbkorrekturen im Bereich der Lüfter und die abschließende Schutzlackierung.
    Die Akkukästen werde ich auch noch farblich abgrenzen.
    Sieht nicht mehr nach viel Arbeit aus:

  • Fast fertig, es fehlt nur noch die Verglasung, das mache ich nächste Woche, damit sich durch das Rumfummeln an der Lok nicht der frische Lack abgreift.

    Erstmalig habe ich Edelstahldraht für die Handfassen verwendet, den kann ich farblich unbehandelt lassen. Auch an dieser Stelle war der Lack schnell durch Anfassen weg.


    Auf den Fotos sind die Loks mit der langen Deichsel verbunden.
    auch das sieht nicht sooo schlecht aus.


    Fahren tut die Garnitur mit dem Shorty hervorragend, da durch das Messingdach viel Gewicht auf die Radsätze kommt.
    Ein Video werde ich bei Zeiten nachreichen.

    Jetzt warte ich ungeduldig auf das neue Blech um zu sehen, ob alle Änderungen wirklich von Vorteil waren. Besonders an den Fronten habe ich sehr viel geändert um den Zusammenbau zu vereinfachen.

    Mit der nächsten Lieferung erhalte ich einen neuen Prototypen.

    Dann habe ich wieder genug zu tun, in der dunklen Jahreszeit.


    Das Möhlenbarg-Modul muss auch noch weiter gebaut werden.

    Ist das fertig, kann ich auch alleine auf Ausstellungen gehen, da ich dann über zwei Wendemodule verfüge.

  • Auf unserem letzten Stammtisch in Bad Schwartau wurde das fehlende Licht meiner Garnitur bemängelt und wurde daher nachgerüstet.
    Dabei mag ich diese Elektrofummelei nicht :evil:

    Lichtleiter wurde eingefädelt und verklebt:



    Funktioniert in Verbindung mit einer LED aus einer alten Lichterkette hervorragend. :)

    Jetzt muss ich noch die Fahrerkabine abdunkeln, damit es nicht gleich wieder Mecker gibt8|

    Wenn das fertig ist versuche ich ein brauchbares Foto davon zu machen ...

  • Der Prototyp ist fertig.

    Das neu Ätz-Blech mit den ganzen Änderungen liegt schon auf dem Tisch...

    Hier noch ein Bild des Shortys mit der Lichterketten-LED:


    bekomme immer eine Fehlermeldung wenn ich das Bild hochladen will, daher vorerst nur ein Link.


    Auf dem Foto sind 2 Widerstände zu sehen, der andere hat 100 Ohm und sorgt dafür, dass die Geschwindigkeit zu den Märklin Loks passt.

  • So ich bin happy, der zweite Entwurf des Bleches (V2) ergibt eine spitzenmäßige Frontpartie ohne Lötspuren auf dem Riffelblech des Pufferpodestes:




    Jetzt sind auch die Fenster und Lampen mittig. Beim Prototypen habe ich da irgendwas verbaselt.

    Das sieht gut aus


    (Das Einstellen von Fotos funktioniert wieder für mich:thumbup: )